Wenn Kinder spielen, lernen sie automatisch. Denn ein Spiel bedeutet meistens Kreativität, Phantasie und Erfindung, denn Kinder sind noch von sich und der Handlung überzeugt. Es gibt keine Vorurteile und auch noch keine Erfahrungen. Alles was zum Spiel gehört, wird akzeptiert und so hingenommen, wie es ist. Und wenn es mal nicht passt, dann wird es so lange geändert, bis es so wie, wie gewünscht.

Das klingt oft einfach, ja sogar kinderleicht. Aber für die Kleinen ist es das ja auch. Sie haben noch keine Probleme und machen sich auch keine. Denn wer will schon einen Traum in dem es Probleme und Hindernisse gibt. Lieber macht man sich dann die Welt, wie sie einem selbst gefällt. Und Kinder brauchen dazu auch gar keine besonderen Spielsachen. Oftmals genügt es, ein paar einfache Dinge zu haben, aus denen man sich dann einfach eine Spielidee zusammenschustert. Und wenn einmal wirklich gar nichts zur Hand ist, dann wird gesungen und gesprochen, auch mehrere Personen damit das Ganze entwas spannender wird. Und spannend machen es sich Kinder auch immer. Mit einem einfachen Plastikauto kann ein Rennen stattfinden, bei dem es mehrere Sieger gibt. Im gleichen Rennen kann es aber auch zu einer Massenkarambolage kommen, bei dem zig Autos beteiligt sind. Für Erwachsene wäre ein solches Spiel so unrealistisch (aufgrund der Erfahrungen), daß das Spiel innerhalb weniger Minuten verändert wäre. Da die Knirpse aber keine Erfahrungen besitzen, und nicht auf solche zurückgreifen können, steht selbst unrealistischen Spieleffekten nichts im Wege.

Wir möchten hier auf unserem Spieleblog neue Spielideen, Konzepte und Unterstützungen präentieren, und einen kleinen Einblick in die Kinderspiele gewähren. Wir wünschen viel Spaß.